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Horoskope und Reinkarnation

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Horoskope und Reinkarnation

Beitrag von Choron am Di Sep 26, 2017 9:15 pm

Ich habe nur einmal versucht ein Horoskop zu erstellen, als Aufgabe in einer Logenarbeit. Interessantes Thema aber während ich versuchte mein Geburtshoroskop zu erstellen kam eine Frage auf. Aus dieser Inkarnation, aus einer vorherigen oder meiner ersten Inkarnation in Malkuth. Also habe ich in der Loge nachgefragt, was sie wollen. Korrekte Zeitpunkte hätte ich eh nur aus meiner letzten Geburt gehabt. Eine Frage blieb, wie wirken sich frühere Inkarnationen auf die aktuelle aus? Haben sie überhaupt eine Auswirkung?

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Spiritualität beginnt im Selbst.
Lehren findet man nur jenseits von Ritual und Dogma in seinem Selbst.
Meine Thesen und Darstellungen entspringen meiner Intuition, meinen Erlebten und meiner Erfahrung.
Meine "Wahrheit" ist mit Sicherheit nicht die ultimative Wahrheit.
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Re: Horoskope und Reinkarnation

Beitrag von Choron am Fr Sep 29, 2017 7:52 am

Das Thema interessiert mich wirklich. Ich habe in jeder Erstarbeit (die meisten Logen wollen, dass man ein Geburtshoroskop erstellt) darum gebeten für eine andere Person ein Horoskop zu erstellen. Ich habe das jedesmal begründet aber kaum jemand ist darauf eingegangen.

Mein Problem ist, die Geburtszeit. In der Uhrkunde steht eine um mehr als 3 Stunden abweichende Zeit als im handschriftlichen Geburtsregister. Dann war ich nicht wirklich gleich am Leben nach der Geburt, was wieder ein paar Sekunden bis wenige Minuten Differenz ins Spiel bringt. Wie bedeutend ist die korrekte Uhrzeit? Sie läßt sich in meinem Fall leider nicht 100% festlegen.

Die Intuition sagt mir auch immer wieder, dass der Geburtszeitpunkt meiner ersten Inkarnation am wichtigsten sei, da er am meisten Einfluss auf mich hätte. Nun, diesen Zeitpunkt kann ich schon gar nicht benennen.

Zudem gibt es ein Berechnungsproblem. Siehe den Abschnitt Golden Dawn. Die Stellung der Erdachse verändert sich laufend und damit ist der Geburtsort auch eine Variable.

Alle diese Ungenauigkeiten lassen mich etwas an der richtigen Interpretation und dem Ergebnis eines Horoskops zweifeln. Ich kann zwar ein Horoskop erstellen, aber ich bin bei weitem nicht so weit im Thema drinn um eine Antwort auf die Fragen zu finden.

### Aus dem Golden Dawn ###
Astrologie
Die Lehrschriften enthalten Fragmente der verschiedensten Themen, aber sie alle reißen nur
die Oberfläche des Themas an. Das gibt Mathers in einer Schrift zu, die von den
»Mindestanforderungen an den Studierenden zum Bestehen der Prüfungen« handelt. Das
astrologische Material wurde nach einiger Zeit ganz fortgelassen, abgesehen von der
Benennung der Planeten und Tierkreiszeichen und ihrer Zuordnung zum Lebensbaum —
wenn nicht im Golden Dawn, dann zumindest eine Generation später in der Stella Matutina.
Der Grund für diese Auslassung lag einfach darin, daß etliche gute Bücher über Astrologie
erschienen waren. Als der Orden gegründet wurde, gab es überhaupt keine brauchbaren, so
daß die Lehrschriften wettmachen mußten, was Verleger und Autoren versäumt hatten. Jeder
gute Katalog einer Okkult- Buchhandlung enthält heute Hunderte von Büchern über
Astrologie. Diese sind keineswegs alle gut, doch gibt es eine ganze Anzahl hervorragende.
Obwohl ich einiges astrologische Material in den Lehrschriften gelassen habe, möchte ich hier
auf ein paar gute Lehrbücher hinweisen, die der Leser mit großem Gewinn zu Rate ziehen
kann. Zum Beispiel die beiden Bücher von Grant Lewi: Astrology for the Millions und
Heaven Knows What (Llewellyn Pubhcations). Vollständiger und ausführlicher, wenn auch
nicht so gut und interessant geschrieben, ist A-Z Horoscope Maker and Dehneator von
Llewellyn George.' Wahrscheinlich ist das Beste von allen eine Reihe dünner Bände von Noel
Tyl (Llewellyn Publ.), die alle Aspekte der Astrologie abhandeln. 17 Außerdem gibt es ein
Buch zu einem Spezialthema, das man nicht übersehen sollte: Saturn von Liz Greene 18
(Samuel Weiser Inc.). Diese Bücher ergänzen sicherlich die lückenhaften und oberflächlichen
Daten der Lehrschriften.
Es gibt jedoch eine Reihe Einzelheiten an verschiedenen Stellen in den Ordenslehren, die es
verdienen, in den allgemeinen astrologischen Wissensschatz und die Praxis aufgenommen zu
werden. Die Daten aus dem Material zum Tarot, die den Tierkreis mit dem Stern Regulus im
Löwen beginnen lassen, sollen die Tierkreiszeichen und Gestirnskonstellationen wieder in
Übereinstimmung bringen. Dieses wichtige theoretische Konzept sollte zur Kenntnis
genommen werden. Das System kommt der sidenschen Astrologie näher als der figürlichen
und bedarf deshalb eines völlig neuen Interpretationssystems. (Anmerkung des Übersetzers:
»tropical astrology« ist hier mit »figürliche Astrologie« übersetzt, da sie sich nicht an den
Sternen [stellare Astrologie], sondern an willkürlich bemessenen Figuren orientiert.
»Tropical« mit »tropisch« zu übernehmen, wie es manchmal getan wird, ergibt wenig Sinn,
da dieses Wort im Deutschen nur auf die Tropen verweist. Die figürliche Astrologie ist die
gängige moderne Astrologie, die stellare wird sehr selten benutzt (beispielsweise in der
anthroposophisch orientierten Astrologie.) Darüber hinaus gibt es noch ein Einzeldokument
über die Windungen der Schlangen- Formel um den Nordpol. 19 Es enthält alle möglichen
Hinweise und Möglichkeiten, die meines Wissens nur ab und zu einem Studierenden
aufgefallen sind.

Esoterische Astrologie
Mathers gab zwischen 1908 und 1912 eine Reihe von Nebenlektionen und sonstigen
Manuskripten an die ihm treu gebliebenen Tempel. Von diesem zusätzlichen Material
erreichte vieles über Brodie Innes die Stella Matutina, manches jedoch nicht. Manche dieser
späten Manuskripte sind von großem Interesse; besonders aber eines ist wichtig, das für die
Theorici Adepti Minores gedacht zu sein scheint. Er stellt ein astrologisches System dar, das
sich sowohl von der üblichen westlichen Astrologie unterscheidet, wie sie im Grade der
Pforte im Golden Dawn und seinen Ablegern gelehrt wurde, als auch von der siderischen
(Sternen- )Astrologie, die die Hindus und eine Minderheit moderner westlicher Astrologen
benutzen.
Ich schlage dem Leser vor, sich zunächst mit einem modernen Lehrbuch der siderischen
Astrologie zu beschäftigen, um einen Einblick in ihre besondere Interpretationsweise zu
bekommen. (Nach der figürlichen Astrologie liegt mein Aszendent zum Beispiel auf 0
Skorpion. Nach den Berechnungen von Mathers würde er mitten in die Waage verschoben.
Ich kann den Lesern versichern, daß meine Grundeigenschaften ebensowenig zur Waage
passen wie zum Mann im Mond. I.R.)
In bezug auf diese >eingeweihte Astrologie< muß man sich vor Augen halten, daß die
Tierkreiszeichen der gewöhnlichen Astrologie sich keineswegs mit den gleichnamigen
Gestirnskonstellationen decken. Diese Situation ist durch die Präzession des Frühlingspunktes
entstanden, des Punktes im Tierkreis, an dem die Sonne jährlich am 21. März den Äquator
schneidet.
(Anmerkung des Übersetzers: Gemeint ist hier die Präzession der Erdachse, die mit einer
Umlaufzeit von etwa 25000 Jahren die Verschiebung des Frühlingspunktes zur Folge hat.
Darauf ist auch die Einteilung in Zeitalter von je etwa 2100 Jahren zurückzuführen, nach der
wir uns im Übergang zum Zeitalter des Wassermannes befinden. Die Diskussion um die
Verschiebung des Frühlingspunktes ist inzwischen zwar noch nicht abgeschlossen, aber die
meisten der modernen Astrologen gehen nicht mehr von der alten Einflußtheorie aus, nach
welcher die Sternbilder konkrete Wirkungen haben, sondern sehen die Astrologie als ein
Analogiensystem an, das unabhängig von den astronomischen Daten gedeutet wird.)
Dieser Punkt bewegt sich stetig in umgekehrter Richtung •wie die Planeten durch den Zodiak.
Entgegen dieser Tatsache beharren die herkömmlichen Astrologen darauf, diesen
unsichtbaren, beweglichen Punkt als 0° Widder zu bezeichnen, obwohl er in Wirklichkeit weit
von der Konstellation mit diesem Namen entfernt liegt.
Nach dem System von Mathers wird der bewegliche, figürliche Tierkreis durch einen festen,
siderischen ersetzt, in welchem die Zeichen und Konstellationen übereinstimmen. Er wird
vom Stern Regulus aus gemessen, auf den 0° Löwe festgelegt wird. Dieser siderische Zodiak
erfordert eine Korrektur aller in den Ephemeriden angegebenen Daten, die die Astrologen
benutzen — und diese Korrekturen ändern sich jährlich. Mathers stellte eine Tafel mit den
Werten für die Jahre 1800—1911 zur Verfügung. Da es wahrscheinlich ist, daß einige der
Leser dieses Buches astrologisch interessiert sind — (eine Umfrage ergab vor kurzem, daß
nicht weniger als zwanzig Prozent der Erwachsenen in England und Wales die Astrologie
ernst nehmen), lohnt es sich wohl, sie abzudrucken. Die erste Spalte zeigt immer die
Jahreszahl, die zweite die Grade und Gradminuten, die von den Planeten- und Häuserdaten
abzuziehen sind, die man nach einer Ephemeride berechnte hat.

Anmerkung: die Tablle mit den Korekturwerten lässt sich hier nicht darstellen!

Hier endet das Zitat aus Kings Darstellung der Abhandlung von Mathers über esoterische
Astrologie. Die Daten enden im Jahre 1911, aber ich nehme an, daß man nach gleichem
Muster bis zum heutigen Datum weiterrechnen kann. Wer sich mit siderischer Astrologie
auskennt, sollte jedenfalls mit der Tabelle keine Schwierigkeiten haben, und auch Astrologen
des üblichen Systems sollten in der Lage sein, diese Daten zu ihrem Vorteil zu nutzen und auf
den neuesten Stand zu bringen.

### Golden Dawn Ende ####

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Re: Horoskope und Reinkarnation

Beitrag von Choron am Fr Okt 06, 2017 11:23 am


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