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Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

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Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Tautropfen am Mi Nov 23, 2016 7:41 pm

Diese Frage ist vielleicht etwas provozierend, aber vielleicht ist es dennoch wichtig solche Fragen zu stellen. 

Der Islam ist schon lange im Kreuzfeuer der ReligionskritikerInnen und besonders seit dem Arabischen Frühling und der Flüchtlingsthematik geht es rund. 

Den Muslimen wird sehr oft Frauenfeindlichkeit bis hin zur Verherrlichung von Gewalt vorgeworfen, Unmenschlichkeit und noch viele schlimme Dinge. 


Findet ihr das übertrieben oder berechtigt? Besonders in Bezug zu anderen Religionen?


Weil in meinen Augen kann man den Islam als Religion selbst sehr wohl kritisieren- gleich wie allerdings auch alle anderen Weltreligionen. 

Wie findet ihr das?
überlegen


Zuletzt von Tautropfen am Mi März 08, 2017 11:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Leoengel am Mi Nov 23, 2016 7:50 pm

Tja schwierig. Auch im Judentum werden Steinigung usw. vorgeschrieben, aber im Gegensatz zu islamischen Ländern wird das in Israel nicht mehr gemacht.


Zuletzt von Leoengel am Mi Nov 23, 2016 7:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zu hart)

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Tautropfen am Mi Nov 23, 2016 8:03 pm

@Leoengel schrieb:Tja schwierig. Auch im Judentum werden Steinigung usw. vorgeschrieben, aber im Gegensatz zu islamischen Ländern wird das in Israel nicht mehr gemacht.

Oder aber, wir werden nur über diese Schandtaten informiert, während die christlichen, israelischen, buddhistischen, hinduistischen usw. Schandtaten ausgeklammert werden bzw. als nicht wichtig genug empfunden werden um sie zu veröffentlichen.  überlegen

Ich kann mich erinnern, dass 2013 die buddhistischen Extremisten Schlagzeilen machten, weil sie die muslimischen Minderheiten aus Myanmar vertreiben oder gar ausrotten wollten (Die ZEIT). Ich weiß, dass es zwar Schlagzeilen waren, dass sie aber nie wirklich weiter verfolgt wurden und dass es auch heute noch schlimm dort aussieht. Der Buddhismus, welcher als Religion schlechthin für den Frieden und das Licht berühmt ist, hat hier, in meinen Augen bewiesen, dass es doch immer Menschen sind die eine Glaubensrichtung die friedlich geprägt ist, missbrauchen um eigene Ziele durchzusetzen. 

Nun ist die Frage: Ist der muslimische Glauben friedlich geprägt und die Menschen missbrauchen ihn oder ist er an sich schon etwas aggressiv geprägt? Und wie steht es mit dem Christentum?

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Leoengel am Mi Nov 23, 2016 8:22 pm

ich denke dass der Islam an sich schon ziemlich aggressiv ist. Die Angriffe der Buddhisten in Myanmar sind schon ziemlich schlimm, und die Buddhistischen Mönche in Tibet haben die Bevölkerung dort auch unterdrückt. Aber man darf nicht vergessen dass bei der Eroberung des indischen Subkontinents durch .muslimische Truppen über 110 Millionen Hindus und Buddhisten starben. Auch kann es sein dass die Buddhisten in Myanmar Anschläge durch Moslems fürchten und deswegen so aggressiv reagieren. Das Christentum wurde erst aggressiv als es zur Staatsreligion wurde, dann aber richtig. Im neuen Testament steht jedenfalls nichts davon den Glauben mit Feuer und Schwert zu verbreiten, im Gegensatz zum Koran, oder auch zum Alten Testament. Aber was Aggression angeht halten sich Christentum und Islam in der heutigen Zeit in etwa die Waage, man darf die amerikanisch - christlichen Missionierungsversuche in islamischen Ländern nicht unterschätzen. Ich fürchte für die nächsten Jahre - besonders unter Trump - eine Verschärfung des Konflikts zwischen Christen und Juden auf der einen und Moslems auf der anderen Seite. Die USA sind auf dem Weg zum christlichen Gottes Staat und auch in Europa breitet sich der christliche Fundamentalismus weiter aus.

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Tautropfen am Mi Nov 23, 2016 8:53 pm

@Leoengel schrieb:Auch kann es sein dass die Buddhisten in Myanmar Anschläge durch Moslems fürchten und deswegen so aggressiv reagieren.

Ich lese gerade die Seite Info Buddhismus durch, welche diese Frage auch aufgreift. Die Ursprünge der Konflikte zwischen Buddhisten und Muslime haben in den verschiedenen asiatischen Ländern offenbar verschiedene Gründe. 


Thierry Dodin, info-buddhismus.de, am 23.11.16 schrieb:Diese Konflikte sind nicht neu, in Burma gab es sie z.B. auch schon zu Zeiten der Militärregierung. Und es ist auch nicht so, dass sie nicht beachtet wurden – man hat sie nur sehr schnell wieder vergessen. Sie flammten immer mal auf, schwächten sich dann wieder ab: Es sind Symptome ungelöster Probleme! So lange diese bestehen, werden auch die Konflikte weiter bestehen. [...] Ursachen für diese Konflikte sind aber viel tiefer in der Geschichte verwurzelt. [...] Südthailand wurde von Thai-Königen erobert. Die lokale Bevölkerung aber besteht mehrheitlich aus Malaien, die ja Muslime sind. [...]  In Indien wird der Untergang des Buddhismus meist muslimischen Invasoren zugeschrieben. [...] Die Expansion des Islam geschah allerdings nicht überall in Form von Invasionen. In Indien und Zentralasien war zwar meistens Gewalt involviert, aber in Südostasien war es ein langsamer Prozess, der von den Hafenstädten ausging. [...] Ein wichtiger, aber noch wenig erforschter Bereich ist die gesellschaftliche Stellung der Frau. In Südostasien scheint sie – besonders in präbuddhistischer Zeit – stärker gewesen zu sein. Von Indonesien bis zum heutigen Yunnan (China) findet man immer noch Spuren matriarchalischer Strukturen.[...]Andere Religionen – der Islam, der Hinduismus und das Christentum – sind in vielem volksnäher [...]

Also die verschiedenen Gründe liegen hier definitiv in der friedlichen und nicht- friedlichen Expansion des Islams in asiatischen Ländern, im Wunsch vieler Buddhisten sich vom Islam abzugrenzen und auch in der Art wie die Religion gelehrt wurde und wird. 


Ich denke, dass der Islam in seiner Aggressivität, dennoch dem Christentum sehr ähnlich ist. Gewaltaufrufe stehen in der Bibel ja Seite an Seite mit der Ermahnung zu Lieben. Da der Islam aber im Vergleich eine junge Religion ist, wird sich der Koran sehr an die Entstehungszeit angepasst haben. D.h. die Mentalität die zu dieser Zeit vorherrschte floss sicherlich mit ein. 

Eine wichtige Frage ist wie die Gläubigen der Religionen heute zu ihrer Religion stehen und wie wortwörtlich sie sie nehmen. Da machen mir einige Muslime schon etwas angst, wenn man sich die östlichen Länder ansieht. Das Verhalten ist dort viel "korantreuer" und Gewalttätiger weil es auch so akzeptiert wird. Dieses Verhalten allerdings, war bis vor 100 - 150 Jahren bei uns auch nicht so unnormal, wenn auch etwas anders.

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Waldfrau am Di Jan 17, 2017 4:51 pm

Ich persönlich werde mir ein Urteil darüber erst erlauben, wenn ich den Koran selbst gelesen habe und mehr weiß, als vom hören sagen. Erst dann kann ich wirklich etwas dazu sagen. Bisher habe ich noch keine einzige Seite daraus gelesen. Ich wollte mir aber aus genau diesem Grund mal einen Koran zulegen.
Das Unterfangen den dann auch wirklich zu lesen, erscheint mir aber recht mühsam. Und bis dahin ist der Ismal für mich eine Religion genau wie jeder andere. Was menschen draus machen, hat nicht zwangsläufig mit der Sache an sich zu tun.
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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

Beitrag von Tautropfen am Mi März 08, 2017 11:45 pm

@Waldfrau schrieb:Was menschen draus machen, hat nicht zwangsläufig mit der Sache an sich zu tun.

Ja, das stimmt auch wieder liebe Waldfrau. Dinge und Situationen werden von Menschen ja vielseitig interpretiert und ausgelegt, sowie empfunden und "bearbeitet". 

Dennoch finde ich, dass eben weil Bibel, Koran, Tora, usw. von Menschen geschrieben wurden, sie auch z.T. kritikfähig sein müssen.  überlegen

Der Mensch schafft und erschafft, ändert und beendet. Wird am Ende immer derselbe Kreislauf sein.

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Re: Der Islam im Kreuzfeuer: berechtigt oder übertrieben?

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